FAQ – Fragen und Antworten

FAQ – Fragen und Antworten

Hier findet Ihr die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden. Sollten Euch die Antworten nicht genügen, nehmt gern Kontakt mit uns auf.

Als unvoreingenommener Leser sieht man viele Fehler, die aufgrund der zwangsläufigen Betriebsblindheit des Autors unentdeckt bleiben. Zudem sind professionelle Lektoren darin geschult, einen Text auch stilistisch zu optimieren.

Der Begriff hat vier Bedeutungen:

Beim „Lektorat“ kann es sich um eine Abteilung eines Verlags, einer Werbe-/PR-Agentur oder eines anderen Unternehmens handeln, das sich auf das Lektorieren von Texten spezialisiert (siehe die nächsten beiden Punkte). Eigenständige Unternehmen werden ebenfalls als Lektorate bezeichnet, wenn sie im Bereich der Textoptimierung oder -bewertung tätig sind.

Mit dem Begriff „Lektorat“ kann ferner die Tätigkeit des Lektorierens oder dessen Ergebnis selbst gemeint sein. Es geht um die Prüfung und Optimierung eines Textes hinsichtlich Inhalt und Stil. Häufig werden zudem die Aspekte berücksichtigt, die im Fachjargon eher der Tätigkeit eines Korrektors zugeordnet werden, wie Prüfung von Grammatik, Rechtschreibung, Zeichensetzung, Silbentrennung.

Im Verlagswesen bezeichnet „Lektorat“ die typische Tätigkeit des Verlagslektors. Er ist dafür verantwortlich, eingehende Manuskriptvorschläge zu bewerten und auf deren Tauglichkeit für eine Veröffentlichung zu prüfen. Diese Prüfung selbst, aber auch das niedergeschriebene Fazit des Lektors werden als „Lektorat“ bezeichnet. Oft hat der Lektor in Verlagen die Aufgabe eines Projektmanagers. Er koordiniert die Arbeit aller Beteiligten, wie Autor, Verlagsleitung, Marketing-Abteilung, Druckerei, Vertriebspartner usw., von der Idee bis zum gedruckten Buch.

Schließlich heißt gelegentlich die Abteilung an einer Bildungseinrichtung „Lektorat“, die Vorlesungen oder andere Lehrverstaltungen anbietet. Der Begriff „Lektor“ stammt nämlich von dem lateinischen Substantiv „lector“ ab und bedeutet „Vorleser“. In früheren Zeiten bestanden „Vorlesungen“ nämlich tatsächlich vor allem aus vorgelesenen Lehrtexten.

Entsprechend den vier Grundbedeutungen des Wortes tut ein Lektor je nach Kontext und seiner konkreten Aufgabe Folgendes:

Er ist oder betreibt ein Unternehmen, das Textdienstleistungen erbringt. Es kann sich um einen Ein-Mann-Betrieb handeln, also einen einzelnen freiberuflichen Lektor. Es kann aber auch eine größere Firma mit vielen Lektoren sein.

Er prüft und korrigiert Texte hinsichtlich Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung, Stil, Inhalt, oft auch Form (Layout) und nach anderen relevanten Gesichtspunkten.

Er ist bei einem Verlag angestellt und koordiniert den komplexen Prozess der Buchherstellung.

Er arbeitet bei einer Hochschule oder einer anderen Aus- und Fortbildungsstätte als Lehrender. Er hält Vorlesungen und Seminare.

Dein Text wird von einem weiteren Lektor nach dem Vier-Augen-Prinzip ein zweites Mal überprüft. Wir stimmen uns bei fragwürdigen Stellen außerdem als Team ab.

Ein Lektorat nach dem Vier-Augen-Prinzip umfasst alle Leistungen eines Lektorats.

Ein Korrektorat betrifft lediglich orthografische Korrekturen, es beinhaltet die Prüfung von Zeichensetzung, Rechtschreibung und Grammatik. Darüber hinaus checken wir alle Texte auf satztechnische Fehler (Einrückungen, Typografie etc.).

Im Lektorat werden über das Korrektorat hinaus erkennbare inhaltliche Fehler ausgemerzt.

Im Lektorat PLUS geben wir über das Lektorat hinaus stilistische Optimierungsvorschläge. Wissenschaftliche Ungenauigkeiten werden angemerkt, einzelne Sätze werden auch bei Bedarf umformuliert. Das Lektorat PLUS gewährleistet, dass deine Arbeit wissenschaftlich und textuell einwandfrei ist, weshalb wir dies empfehlen.

Du kannst Deine Arbeit bequem über unseren Online-Upload oder E-Mail an uns senden.

Nach Durchsicht Deiner Unterlagen erstellen wir Dir einen Preisvorschlag. Erst nach Deiner Zusage starten wir mit dem Lektorat bzw. dem gebuchten Service.

Das entscheidest Du.

Neben der meistens üblichen Änderungsverfolgung (z.B. MS Word) verwenden einige unserer Mitarbeiter gerne ein von uns entwickeltes System, in dem die unterschiedlichen Korrekturen und Verbesserungen mit verschiedenen Farben markiert werden – oder wir geben Dir den verbesserten Text unmarkiert zurück.

Jeder unserer Mitarbeiter wird sich hier flexibel nach Deinen Wünschen richten.

Wenn du uns deinen Text schickst und die Art der Bearbeitung sowie den gewünschten Fertigstellungstermin mitteilst, können wir einen genauen Preisvorschlag machen.

Einen ersten Eindruck zu den entstehenden Kosten, findest Du auf unserer Preisseite.

Die Bezahlung erfolgt i.d.R. nach erbrachter Leistung. Bei größerem Leistungsumfang und bei Ghostwriting-Aufträgen vereinbaren wir gerne eine Teilvorauszahlung.

Die Bezahlung ist bequem per Banküberweisung, Paypal, Bitcoin oder auch in bar möglich. Du bist gerade knapp bei Kasse? Sprich mit uns – gern können wir individuell eine Ratenzahlung vereinbaren!

Manchmal wünscht jemand eine kostenlose Korrektur einer Arbeit und verspricht im Gegenzug, beim nächsten Mal zahlen zu wollen.

Dies ist aufgrund der vielen Anfragen leider nicht möglich. Allerdings könnt ihr ein paar Beispielkorrekturen als Arbeitsproben einsehen.

Zudem ist es natürlich immer möglich, zuerst z.B. nur drei Seiten in Auftrag zu geben, um sich von der Qualität unserer Arbeit zu überzeugen.

Selbstverständlich ja!

Jedes Ghostwriting beinhaltet Absprachen über gewünschte Inhalte, wissenschaftliche Methodik und weitere Details der erwünschten Arbeit. Mit Deiner Anfrage erhältst Du ein kostenfreies Vorgespräch in diesem Sinn, das auch rein informativ für Dich bleiben kann.

Ein Lektorat ist auch für Studierende legal. Ghostwriting existiert seit Jahrhunderten und ist nicht grundsätzlich illegal.

Zunächst bezeichnet der Begriff nichts anderes als die Erstellung von Texten durch einen Dritten, der anonym bleibt und nicht als Autor genannt wird. Mit der Entlohnung gibt der Verfasser sämtliche Namens- und Nutzungsrechte seiner Dienstleistung an den Auftraggeber ab.

Im Bereich der Wissenschaft spielt sich das Ghostwriting jedoch in einer juristischen Grauzone ab. Die Erstellung einer Hausarbeit durch einen Ghostwriter kann von der Universität als Betrug angesehen werden, da sie die Anforderung der eigenständigen wissenschaftlichen Erarbeitung nicht erfüllt. Der Nachweis, dass eine Arbeit nicht selbst verfasst wurde, ist jedoch kaum möglich. Unsere Autoren wahren natürlich die Diskretion und sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Diskretion ist für uns ohnehin selbstverständlich.

Kunden-Daten oder -Dokumente werden grundsätzlich niemals nach außen gegeben. In wenigen Fällen wünschen unsere Ghostwriting-Kunden, auch uns gegenüber anonym zu bleiben und ausschließlich via eMail und unterdrückter Telefonnummer mit uns zu kommunizieren.

Dies ist problemfrei möglich – aus naheliegenden Gründen bestehen wir in diesem Falle aber auf Vorauszahlung des vereinbarten Gesamtbetrages vor der Leistungserbringung.

Nur selten kommt es vor, dass wir einen Auftrag ablehnen müssen. Gerade bei kurzfristigen Eilaufträgen kann dies aber passieren. Auch in diesem Falle lassen wir dich nicht allein, sondern geben dir Kontaktdaten anderer Anbieter weiter, die wir guten Gewissens empfehlen können.

Zahlreiche Studierende und Doktoranden buchen unser Express-Lektorat für eine Abschlussarbeit, Dissertation oder Seminararbeit.

Unser Express-Lektorat kann unmittelbar gebucht oder zu einem bestimmten Zeitrahmen reserviert werden. Die Reservierung  gibt Dir wertvolle Planungssicherheit und bei Bedarf auch die zeitliche Flexibilität, falls Du doch noch länger Zeit für die Umsetzung benötigen solltest.

Notfall-Service: In dringenden Fällen (etwa Abgabe morgen früh) kann ein Notfall-Lektorat gebucht werden. Wende dich in diesem Fall noch vor 18 Uhr per Nachricht an uns.

Sofern die Kapazitäten vorhanden sind, sagen wir innerhalb einer Stunde die Bearbeitung zu. Bei einer Über-Nacht-Korrektur fallen Zusatzkosten von 1,00 € / Normseite an.

Diese Frage können wir nicht pauschal bejahen. Jedes Thema erfordert eine gewisse Einarbeitungszeit, bei Ghostwriting kommt noch die Quellenrecherche dazu.

Fachwissen knapp und präzise darzustellen, benötigt viel Vorlaufzeit, der finale Schreibaufwand stellt oft nur einen kleinen Anteil der Gesamtarbeit dar. Die Qualität ist hier – auch oft zeitlich – weitaus relevanter als die Quantität.

Das Ghostwriting einer Dissertation ist derzeit in den Fachbereichen Sozialwissenschaften, Psychologie/ Psycholinguistik, Germanistik und Informatik möglich. Experten für weitere Fachgebiete werden derzeit gesucht.  Es wird auf direktem Wege Kontakt zu mehreren in Frage kommenden Autoren vermittelt.

Eine intensive, unverbindliche Beratung im Vorfeld ist selbstverständlich.

Wir übersetzen:

  • Drehbücher
  • niedrig komplexe Texte
  • akademische Texte aus den Fachbereichen: Sozialwissenschaften und Psychologie

Folgende Sprachen können wir Euch für den Übersetzungs-Service anbieten:

  • Englisch
  • Spanisch
  • Französisch
  • Italienisch

Hierbei können wir sowohl von Deutsch in die jeweilige Sprache übersetzen und umgekehrt.

Im „scientific coaching“ bringen wir Dir in 1:1 Gesprächen die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens näher.

Dabei gehen wir konkret auf die akute Aufgabenstellung ein und unterstützen Dich bei der Strukturierung und Formulierung Deiner Arbeit.

Die Lernerfolge des wissenschaftlichen Coachings wirst Du aber auch nachhaltig für die Erstellung von weiteren Texten und Präsentationen nutzen können. I.d.R. findet das Coaching per Videochat (Skype, Facebook, Whatsapp) oder per Telefon statt.

Solltest Du in der Nähe eines Mitarbeiters von hausarbeiten-lektorat.de wohnen, sind natürlich auch persönliche Coachings möglich, hier wird jedoch ein Aufpreis von 35% plus Fahrtkosten in Rechnung gestellt.

Wir bieten Hypnose mit Fokus Entspannung & Stressabbau sowie für schnelles Lernen und Gedächtnisleistung an.  Im Folgenden findet ihr einige Infos dazu.

Wie läuft eine Hypnosesitzung ab?

Eine Hypnotisierung läuft wie folgt ab:

Im 1. Schritt klären wir (schriftlich oder telefonisch) das genaue Themenfeld ab. Ich werde dir einen Anamnesebogen und einen Aufklärungsbogen zusenden, den du mir bitte mindestens zwei Tage vor unserem Termin zurückschickst.

Meine Spezialisierungen sind derzeit die Entspannungs- und Stressabbau-Hypnose sowie eine Hypnotisierung für schnelles Lernen und Steigerung der Gedächtnisleistung.

Ich verfolge hauptsächlich den Ansatz des Berliner Hypnotiseurs Alfred Himmelweiß, bei dem ich meine Ausbildung gemacht habe, ergänzt durch Ansätze von Johnny Junck und Daniel Förster.

Wenn du zu anderem Themen ein Hypnosecoaching wünschst, zögere nicht, mich anzuschreiben! Ein erstes Beratungsgespräch ist immer kostenlos, wobei hier die Möglichkeiten und Grenzen des jeweiligen Themas ausgelotet werden. Als (schwerpunktmäßig) Onlineunternehmer biete ich Hypnosesitzungen auf zwei Arten und Weisen an:

  1. Online per Skype
  2. Per Hausbesuch in der Region Ingolstadt

Die Standarddauer einer Sitzung beträgt 60-70 Minuten.

Nach Anwendungsgebiet variiert die Dauer. Hypnosesitzungen von mehreren Stunden Dauer halte ich jedoch für nicht sinnvoll. Bei komplexen Themenstellungen wie z. B. der Nichtraucherhypnose macht es Sinn, mehrere Sitzungen über einen längeren Zeitraum anzubieten. Eine einzige „Mammutsitzung“ über 2,5 Stunden hingegen bietet keinen Mehrwert gegenüber einer Sitzung à 60 Minuten und dient dazu, den Eindruck besonderer Gründlichkeit zu wecken und sehr hohe Preise zu legitimieren.

Wenn wir schon beim Geld sind: Der Standardpreis für eine Sitzung beträgt 140,00 € + Fahrtkosten (0,30 € pro km).

Im Einzelfall können umfangreiche persönliche Themen auch länger dauern und entsprechend einen moderat höheren Preis mit sich bringen – dies werde ich natürlich mit dir im Vorfeld absprechen!

Ich biete  nichtmedizinisches Hypnosecoaching und arbeite ausschließlich in den Bereichen, in denen keine therapeutische oder klinische Indikation vorliegt.

Was ist eigentlich Hypnose?

Der Begriff „Hypnose“ leitet sich vom griechischen Gott des Schlafes „Hypnos“ ab.

In Deutschland war der Mesmerismus, manchmal auch Animalischer Magnetismus genannt, wohl die erste, auf Wissenschaft beruhende Hypnosepraxis.

Franz Anton Mesmer (1734 – 1815) befasste sich in seiner Dissertation mit dem „Einfluss der Gestirne auf den Körper“. Mesmer ging von der Hypothese aus, dass ein universales Fluidum existiere, das bei Krankheiten ungleich Körper verteilt wäre, was durch magnetische Heilströme wieder ausgeglichen werden könnte. Dies geschah durch Handauflegen, Luftstriche, oder, bei mehreren Personen gleichzeitig, mithilfe von Bottichen magnetisierter Flüssigkeiten.

Die von Mesmer angewandte praktische Vorgehensweise wird deshalb im Original aus dem Buch von Christian Wolfart zitiert, weil individuelle Fehlinterpretationen bei der referierenden Darstellung möglich sind.

Das Aufspüren des Krankheitsherdes nach Mesmer wird so beschrieben:

Es geschieht mit der Hand die erste Anwendung, indem man dieselbe über den in Stockung geratenen Theil, welcher sich gemeiniglich durch eine leichte im Innern der Hand wahrgenommene Wärme merkbar macht, führt und allda verweilen läßt. – Karl Christian Wolfart, Berlin 1814 nach Mesmer.

Das Auslösen der Heilkrise nach Mesmer wird so beschrieben:

„Hat man sich vorläufig darin sicher gestellt, so berühre man beständig die Ursache der Krankheit, unterhalte die symptomatischen Schmerzen bis man sie in kritische verwandelt. Hierdurch unterstützt man die Anstrengung der Natur gegen die Ursache der Krankheit, und führt sie zu einer heilsamen Krise, das einzige Mittel, von Grund aus zu heilen.“ – Karl Christian Wohlfahrt, Berlin 1814 nach Mesmer

Mesmer setzte zur Übertragung der magnetischen Heilströme auf die Hilfesuchenden folgende Verfahren ein: Handauflegen, Luftstriche (französisch: passes). Die Behandlung einer Frau mit Einschlafschwierigkeiten in Meersburg wurde in einer Handlungsanweisung so protokolliert: Der Arzt benutze beide Hände ohne die Patientin zu berühren und streiche damit von der Höhe des Scheitels über beide Arme bis zu den Fingerspitzen, danach bis zu den Zehen; nie dem Energiestrom entgegen.

Zur Magnetisierung mehrerer Personen gleichzeitig benutzte Mesmer geschlossene Bottiche (französisch: baquets) mit Sand oder Eisenspänen, die er magnetisierte und als Speicher der magnetischen Energie benutzte. Eisenstäbe ragten aus dem Bottich. Sie wurden von den Patienten auf die kranken oder schmerzenden Körperteile gerichtet. An der Wand hingen Spiegel, Mesmer spielte auf der Glasharmonika oder ging auf die der Heilung besonders bedürftigen Patienten hinzu, um mit der Hand zu heilen.

Aus heutiger Perspektive sind die damaligen Erklärungsansätze für die Heilerfolge von Mesmer nicht mehr wissenschaftlich haltbar. Wenn aber Franz Mesmer seine Patienten in einen hypnotischen Zustand brachte und positive Suggestionen auf das Unterbewusste setzte, werden die erstaunlichen Heilerfolge erklärbar.

Hippolyte Bernheim (1840-1919), ein Professor der Universität in Nancy, legt schließlich dar, dass die Wirkung von Hypnose auf Suggestionen zurückzuführen sind. Auch Sigmund Freud (1856 – 1939) zeigte anfangs großes Interesse an der Lehre Bernheims, fand aber an sehr vielen Aspekten Missfallen. Zahlreiche seiner Kritikpunkte gelten mittlerweile als widerlegt, zum Beispiel, dass nur eine tiefe hypnotische Trance Wirkung zeigen kann.

1932 entwickelte Johannes Schultz (1884 – 1970) durch seinen Kontakt mit zahlreichen Kriegsneurotikern aus dem ersten Weltkrieg das Konzept der „Autogenen Trainings“. In der NS Zeit verlor die Hypnose im deutschsprachigen Raum stark an Bedeutung da viele bekannte Forscher das Land verließen. Während es auch danach in Deutschland mit der Popularität der Hypnose steil bergab ging, erlebte das Autogene Training und später auch die Progressive Muskelentspannung nach Edmund Jacobson (1888 – 1983) einen enormen Aufschwung. 1955 gründete Schultz die Deutsche Gesellschaft für ärztliche Hypnose und autogenes Training (DGÄHAT), wobei der Fokus allerdings auf Letzterem lag.

Durch die Forschungsergebnisse und Veröffentlichungen des amerikanischen Psychiaters und Psychotherapeuts Milton H. Erickson (1901 – 1980) erfuhr die Hypnose jedoch schließlich auch in Deutschland eine Art von Wiedergeburt.

Von da an ging alles relativ schnell: 1977 gaben John Grinder und Judith Delozier in München ein 3-tägiges Seminar über die von Erickson verwendeten hypnotischen Techniken und Muster, 1978 kam es zur Gründung der Milton Erickson Gesellschaft für klinische Hypnose (M.E.G.). 1982 zur Gründung der deutschen Gesellschaft für Hypnose (DGH), 1995 dann zur Gründung der Deutschen Gesellschaft für zahnärztliche Hypnose (DGZH).

2006 schließlich wurde die Hypnotherapie vom Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie wissenschaftlich anerkannt.

Für Master- und Bachelorabsolventen gibt es in Deutschland laut der Kultusminsterkonferenz  jeweils sechs mögliche Abschlussbezeichnungen (vgl. Ländergemeinsame Strukturvorgaben):

  • Bachelor of Arts (B. A.)
  • Bachelor of Science (B. Sc.)
  • Bachelor of Laws (LL. B.)
  • Bachelor of Engineering (B. Eng.)
  • Bachelor of Fine Arts (B. F. A.)
  • Bachelor of Music (B. Mus.)
  • Master of Arts (M. A.)
  • Master of Science (M. Sc.)
  • Master of Laws (LL. M.)
  • Master of Engineering (B. Eng.)
  • Master of Fine Arts (M. F. A.)
  • Master of Music (M. Mus.)

Welchen akademischen Grad ein Student nach seiner erfolgreichen Prüfung führen darf, ist also abhängig von der Ausrichtung des Studiums. In der nachfolgenden Tabelle geben wir eine Übersicht. Bei interdisziplinären Studiengängen richtet sich die Abschlussbezeichnung laut der Kultusministerkonferenz an demjenigen Fachgebiet, dessen Bedeutung im Studiengang überwiegt (vgl. Ländergemeinsame Strukturvorgaben):

Fach/FächergruppeAbschlussbezeichnungHinweis
Agrar-, Forst- und ErnährungswissenschaftenBachelor of Science (B. Sc.) Master of Science (M. Sc.)betrifft nicht die staatlich geregelten Studiengänge
IngenieurswissenschaftenBachelor of Science (B. Sc.) Master of Science (M. Sc.) oder Bachelor of Engineering (B. Eng.) Master of Engineering (M. Eng.)
KunstwissenschaftBachelor of Arts (B. A.) Master of Arts (M. A.)
MathematikBachelor of Science (B. Sc.) Master of Science (M. Sc.)
MedizinBachelor of Science (B. Sc.) Master of Science (M. Sc.)betrifft nicht die staatlich geregelten Studiengänge
NaturwissenschaftenBachelor of Science (B. Sc.) Master of Science (M. Sc.)
RechtswissenschaftenBachelor of Laws (LL. B.) Master of Laws (LL. M.)betrifft nicht die staatlich geregelten Studiengänge
SozialwissenschaftBachelor of Arts (B. A.) Master of Arts (M. A.)
Sport, SportwissenschaftBachelor of Arts (B. A.) Master of Arts (M. A.)
Sprach- und KulturwissenschaftenBachelor of Arts (B. A.) Master of Arts (M. A.)

Was ist ein Handout?

Ein Handout ist eine Tischvorlage, die oft bei Referaten, Vorträgen und Konferenzen an die Zuhörer ausgegeben wird. Bei dem Begriff „Handout“ handelt es sich um einen Anglizismus, der vom deutschen Wort „aushändigen“ abgeleitet ist.

Manchmal wird das Handout auch als Thesenpapier bezeichnet. Allerdings ist ein Thesenpapier im engeren Sinne eher eine Zusammenfassung des Referats in Form von fazitähnlichen Kurzsätzen. Handouts weichen in der Praxis von dieser strengen Form ab. Sie dienen als Leitfaden für das Referat und führen daher auch wichtige Einzelaspekte auf.

Warum ein Handout ausgeben?

An Hochschulen und in Schulen wird das Handout oftmals als Teil eines Referates gefordert und bewertet. Aber auch außerhalb von Schule und Studium sollten Sie in Erwägung ziehen, bei Ihrer Präsentation, Ihrem Vortrag oder Ihrem Referat ein Handout an Ihre Zuhörer auszugeben.

In diesem Artikel erläutern wir die Vor- und Nachteile von Tischvorlagen. Zudem zeigen wir Ihnen, was in ein gutes Handout hineingehört, wie es gestaltet sein sollte und zu welchem Zeitpunkt sich die Verteilung empfiehlt.

Vorteile des Handouts

Das Handout ist eine Art Extra-Service für die Zuhörer eines Referats, eines Vortrags oder einer Präsentation. Denn darin können sie die wichtigsten Informationen knapp und übersichtlich zusammengefasst nachlesen. Wissen die Zuhörer, dass Sie ein Handout austeilen, können sie sich außerdem voll und ganz auf die Präsentation statt auf hektisches Mitschreiben konzentrieren.

Den Zuhörenden bleibt allerdings immer noch die Möglichkeit, eigene Notizen zu machen – etwa auf Ihrem Handout selbst, und zwar genau an den Stellen, wo Fragen oder Anmerkungen auftauchen. Damit stehen die Notizen stets im richtigen Kontext. Das bringt auch für Sie als Referenten den entscheidenden Vorteil mit sich, dass eine an Ihren Vortrag anschließende Diskussion schneller in Gang kommt.

Nachteile des Handouts

Gibt es ein Handout, besteht die Gefahr, dass die Zuhörer Ihnen während des Vortrags nicht die ganze Aufmerksamkeit widmen. Schließlich können sie später in Ruhe alles nachlesen. Allerdings können Sie dieser Gefahr entgegenwirken – mit einem guten Vortrag und einer spannenden Präsentation.

Ihr Referat sollte daher immer über die wesentliche Kernaussagen Ihres Handout hinausgehen. Denn wenn Sie die Zuhörer fesseln, werden sie Ihnen folgen – unabhängig davon, ob Sie ein Handout vorbereitet haben oder nicht.

Unsere Lektoren und Autoren sind alle auf ihre Kompetenz hin geprüft und geschult. Derzeit haben wir genügend Lektoren, Initiativbewerbungen nehmen wir aber immer gerne an.

Speziell im Bereich Ghostwriting sind wir immer wieder mal auf der Suche nach kompetenten Autoren für die verschiedensten Fachbereiche.

Um unseren Kunden ein Höchstmaß an Qualität bieten zu können, sind unsere Anforderungen an potenzielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hoch – wir legen jedoch mehr Wert auf Können als auf Titel.


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